Bernd Busemann MdL
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Neuigkeiten
01.03.2017, 12:50 Uhr
Unterrichtsversorgung so schlecht wie seit 15 Jahren nicht mehr
CDU-Abgeordnete aus dem Emsland fordern exakte Daten und mehr Einsatz von der Kultusministerin

„Man kann davon ausgehen, dass im laufenden Schuljahr rund 600.000 Schulstunden an den allgemein bildenden Schulen in Niedersachsen nicht erteilt werden, weil Lehrkräfte fehlen!“ Darauf haben heute (1. 03.2017) die CDU-Landtagsabgeordneten aus dem Emsland, Bernd Busemann, Bernd-Carsten Hiebing und Heinz Rolfes aufmerksam gemacht. Ein landesweiter Durchschnittswert von lediglich 98,9 Prozent Unterrichtsversorgung mache deutlich, dass an vielen Schulen auch der Pflichtunterricht betroffen ist. Mit 98,0 Prozent liege der statistische Durchschnittswert im Landkreis Emsland sogar noch unterhalb der landesweiten Zahl. „Die erst nach einer parlamentarischen Anfrage von der SPD-Kultusministerin vorgelegten Zahlen zeigen: Die Unterrichtsversorgung ist so niedrig wie seit 15 Jahren nicht mehr“, stellten die CDU-Abgeordneten fest.

Emsland -

Es sei zwar richtig, dass die Durchschnittszahlen vom 18. August 2016 die tatsächliche Situation in den einzelnen Schulen nicht wirklich abbildeten. „Aber es ist auffällig, dass die Kultusministerin die Herausgabe der Daten zu allen Schulen im Emsland bislang verweigert“, verwiesen Busemann, Hiebing und Rolfes auf eine Landtagsanfrage, die noch nicht beantwortet wurde. Das lasse den Schluss zu, dass einzelne Schulen so schlecht versorgt sind, dass die Ministerin die Herausgabe der Daten möglichst lange hinauszögern möchte.

 Als „besorgniserregend“ bezeichneten Busemann, Hiebing und Rolfes die Situation an den berufsbildenden Schulen. Wurde bereits im vergangenen Schuljahr eine extrem niedrige Unterrichtsversorgung von landesweit 88,6 Prozent ausgewiesen, seien es im laufenden Schuljahr nur noch 88,1 Prozent. „Die Talfahrt wird demnach immer steiler. Die Landesregierung ist gefordert ihre Pflicht gegenüber den jugendlichen Auszubildenden und der ausbildenden Wirtschaft zu erfüllen. Die Qualität der dualen Ausbildung muss gesichert bleiben“, forderten die die CDU-Abgeordneten.

 „Die Kultusministerin muss ihre Hausaufgaben machen. Statt eigener Fehlentscheidungen nun die Flüchtlingskinder zur Ursache der Misere zu erklären, ist in keiner Weise zu akzeptieren“, so Busemann, Hiebing und Rolfes in ihrer gemeinsamen Erklärung.