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07.09.2016, 12:46 Uhr
Wer nicht wählt, darf auch nicht meckern!
Landtagspräsident Busemann ruft zur Stimmabgabe bei der Kommunalwahl auf
Wenige Tage vor der Kommunalwahl in Niedersachsen am 11. September ruft Landtagspräsident Bernd Busemann alle Wahlberechtigten auf, ihre Einflussmöglichkeiten auf die Entwicklung ihres unmittelbaren Lebensumfelds wahrzunehmen.

„Kommunale Selbstverwaltung mag sperrig klingen. Es heißt aber nicht anderes, als dass wir selbst bestimmen können – und uns selbst darum kümmern müssen - ob in unseren Heimatorten Busse fahren, wie wir unseren Müll loswerden, wo wir die nächsten Schulen, Friedhöfe, Freibäder und Büchereien finden. Ich kann mir nicht vorstellen, dass diese Themen den niedersächsischen Bürgerinnen und Bürgern gleichgültig sind, und nur immer wieder betonen: Jetzt haben Sie die Wahl! Nutzen Sie bitte die Chance, mitzuentscheiden, was in den nächsten Jahren bei Ihnen vor Ort Priorität haben soll. Wer nicht wählt, darf auch nicht meckern.“

Der Landtagspräsident betont: „Täglich erreichen uns Meldungen aus vielen Regionen der Welt, in denen der Ruf nach Demokratie und Mitbestimmung mit der Freiheit oder gar dem Leben bezahlt werden muss.“ Am Sonntag zur Wahl zu gehen, bedeute Richtungsentscheidungen über Sachthemen zu treffen. Darüber hinaus sei es aber auch ein Bekenntnis zur Demokratie. Und schließlich – so Bernd Busemann – sei es eine Geste des Respekts: „Tausende Kandidatinnen und Kandidaten haben sich freiwillig gemeldet, um ehrenamtlich die Fragen und Probleme in den Kommunen anzupacken, die gelöst werden müssen, um unser aller Alltag am Laufen zu halten. Ich finde, wir schulden es auch ihnen, am Sonntag unsere Kreuze zu machen.“