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21.08.2013, 14:05 Uhr
Busemann ist Schirmherr des Projekts "Wahlpreis 2013"
Studentische Initiative vergibt Preis für die höchste Wahlbeteiligung
Landtagspräsident Bernd Busemann hat gemeinsam mit seinem bremischen Amtskollegen die Schirmherrschaft über das Projekt "Wahlpreis 2013" übernommen. Die Initiatoren hatten Gelegenheit, ihre Idee im Niedersächsischen Landtag der Öffentlichkeit zu präsentieren.
Hannover - Die drei Politologie-Studenten Timo Albeshausen, Steven Tümler und Fabian Wesselmann verbindet neben ihrer Freundschaft die Leidenschaft für den demokratischen Rechtsstaat. Sie seien regelrecht "demokratieverliebt", erklärten sie vor der Landespressekonferenz im Leineschloss.

Deshalb haben sie das überparteiliche Projekt "Wahlpreis 2013" ins Leben gerufen. Zum einen werden sie den Wahlkreis in Niedersachsen und Bremen, der bei der Bundestagswahl am 22. September die höchste Wahlbeteiligung erzielt, auszeichnen. Zum anderen haben sie 1000 Euro für die kreativste Idee zur Steigerung der Wählerzahl ausgelobt.

Hauptbotschafter des Wahlpreises sind die Parlamentspräsidenten Bernd Busemann und Christian Weber. Daneben setzen sich unter anderen auch die niedersächsischen Spitzenkandidaten Ursula von der Leyen, Philipp Rösler und Sigmar Gabriel für die Initiative ein.

Bernd Busemann machte bei der Präsentation der Initiative klar, dass es von niemandem zu viel verlangt sei, sich am Wahlsonntag für eine Viertelstunde ins Wahllokal zu begeben. Das Argument der Politikverdrossenheit lässt er nicht gelten: "Wer unzufrieden mit uns Politikern ist, wird sicher keine Änderung erreichen, indem er sein demokratisches Wahlrecht wegwirft!"

Die drei Initiatoren sind selbst politisch aktiv: Sie engagieren sich in der CDU, bei den Grünen und in der IG Metall. Dadurch ist Überparteilichkeit gewahrt, ohne die Parteien auszuschließen, deren vornehmste Aufgabe es schließlich ist, an der politischen Willensbildung mitzuwirken.