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07.11.2013, 19:44 Uhr
"Staatsbesuch" in der Porzellanmanufaktur Fürstenberg
Bernd Busemann informiert sich über das "Weiße Gold von der Weser"

Der Landtagspräsident besichtigte bei seinem Besuch die Porzellanproduktion und ließ sich die verschiedenen Herstellungsarten zeigen. Er informierte sich über das neue Marketing-Konzept des Unternehmens. Im eindrucksvollen Museum im Schlossgebäude über der Weser erhielt er außerdem einen Eindruck von der historischen Entwicklung und Bedeutung der Manufaktur, die traditionell die Staatsgeschenke des Landes Niedersachsen herstellt.

Die Porzellanmanufaktur hat ihren Sitz seit 1747 auf Schloss Fürstenberg an der Weser
Fürstenberg / Weser -

Fürstenberg gehört zu den traditionsreichsten Marken Deutschlands und ist eine der ältesten Porzellanmanufakturen Europas: Herzog Karl I. von Braunschweig gründete das Unternehmen 1747. Damals gehörte Porzellan zu den wertvollsten Werkstoffen überhaupt. Erst 1708 hatte Johann Friedrich Böttger in Meißen entdeckt, wie man das "weiße Gold" herstellt. Danach hatte Meißen für einige Zeit ein Monopol, bis 1718 in Wien eine weitere Manufaktur gegründet wurde. Fürstenberg ist nach Meißen die zweitälteste Manufaktur, die bis heute am selben Standort produziert.

Als Tochter der NordLB ist Fürstenberg auch wirtschaftlich eng mit dem Land Niedersachsen verbunden. Busemann betonte die kulturelle Bedeutung des Hauses: "Mit Fürstenberg hat Niedersachsen etwas ganz Besonderes. Selbstverständlich fühlt sich auch der Landtag dieser Tradition verpflichtet und bezieht seine Staatsgeschenke aus der Porzellanmanufaktur." Busemann nutzte die Gelegenheit, einige Neuheiten aus dem Angebot des Unternehmens als Geschenke für die Gäste des Landtags zu bestellen.