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01.08.2016, 11:13 Uhr
Landtagspräsident will seltene Tierrasse retten!
BILD berichtet über den Haus- und Nutztiertag 2016 in Uelsen
Ein Jahr jung, mattweißer Pelz und allein unter 70 feschen Schafmädels: Das ist Leo, der neue Zuchtbock von Landtagspräsident Bernd Busemann.

Leo darf sie alle haben: Auf Busemanns Weide an der Ems soll der frisch gestriegelte Junggeselle seinen Vorgänger Laurenz (4) ablösen, für viele Lämmer sorgen. Busemann: „Laurenz hat seine Sache gut gemacht. Aber jetzt ist es Zeit für einen Wechsel.“ So berichtete die BILD-Zeitung am 1. 8.2016

Uelsen - Busemann ersteigerte Leo beim „Grafschafter Haus- und Nutztiertag“. Gebot: 500 Euro. „Der Ertrag aus der Wolle und dem guten Fleisch ist zurzeit passabel. Und die Schafe sind hervorragende Landschaftspfleger“, sagt der CDU-Politiker.
Auf der jährlich stattfindenden Tierschau in der Grafschaft Bentheim werden viele vom Aussterben bedrohte Nutztierrassen gezeigt, darunter das "Bunte Bentheimer Schwein", die als "Kraiköppe" bekannten Hähne und Hühner und natürlich das "Bentheimer Landschaf", das der Landtagspräsident und CDU-Abgeordnete aus Dörpen selbst züchtet. „Als ich vor 30 Jahren mit der Zucht anfing, gab es weltweit nur noch 200 Muttertiere. Heute sind es mehr als 2000. Ich bin froh, dass ich mit meiner Herde dazu beitragen konnte.“
Um das Bentheimer Landschaf vor dem Aussterben zu retten, sind nach Ansicht von Experten mindestens 7500 Muttertiere notwendig. Leo soll nun seinen Teil dazu leisten